Das Schloss Wartin rückte in den letzten Jahren immer wieder in den Fokus medialer Berichterstattungen. Heute wird das 1695 für einen brandenburgischen Rittmeister errichtete barocke Rittergut vornehmlich mit dem Verein „Europäische Akademie“ in Zusammenhang gebracht. Ein Umstand, der das heutige Schloss überhaupt in seiner Pracht wieder erstrahlen lässt, die Geschichte aber nicht außer Acht lassen soll.

Restaurierte Pracht erstrahlt in neuem Glanz

eit 1991 bauten Dr. Charles Elworthy und sein Kollege Professor Hans Joachim Mengel das Schloss Wartin nach dem Vorbild eines britischen Colleges zu einem abgelegenen Studier-Refugium auf. Zu einem Ort der Wissenschaft und Kultur. Eine freundliche Zukunft, wenn man sich die Vergangenheit anschaut. Aber auch diese beinhaltet wechselhafte Zeiten.

Als zweigeschossiges Herrenhaus wurde 1695 unter Rittmeister Christoph von der Osten das Gutshaus des Rittergutes Wartin im barocken Stil erbaut, heißt es in zahlreichen Berichten. Stimmig sind die Angaben jedoch nicht, denn der „Bauherr“ lebte vom 6. Februar 1623 bis 9. September 1675. Dass es der Familie Osten zuzuschreiben ist, scheint aber unstrittig, Wartin war von 1674 bis 1785 im Familienbesitz.

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